Wochenendseminare & weitere Veranstaltungen

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31.05.-02.06.2013: Länderseminar Madagaskar, Würzburg

31.05.-02.06.2013: Länderseminar Madagaskar, Würzburg

Sehr geehrte Afrikainteressierte,

die Gesellschaft für Politische Bildung e.V. lädt in Kooperation mit der INISA e.V. zum Seminar ein:

Thema: Länderseminar Madagaskar
Freitag, 31. Mai bis Sonntag 2. Juni 2013, Akademie Frankenwarte Würzburg

Seminarleitung: Homaira Mansury, Dozentin, Würzburg
Andreas Baumert, INISA e.V., Leipzig

Referent/innen: 

Antonia Witt, Politikwissenschaftlerin, Universität Bremen
Merin Abbass, Referat Afrika, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
Prof. Dr. Jörg Ganzhorn, Zoologe, Universität Hamburg
Dr. Jan Barkmann, Dep. für Agrarökonomie und rurale Entwicklung, Universität Göttingen
Lea Oldenburg, Zaza Faly e.V., Berlin
Roswitha Kohlhaas-Krebs, Reiseveranstalterin, Heimsheim

Madagaskar ist ein Land, das nicht nur wegen eines gleichnamigen Animationsfilms Beachtung verdient. Berichte über „Landraub im Naturparadies“ und ein Putsch 2009 mit weiterhin unklaren Regierungsverhältnissen lohnen eine nähere Auseinandersetzung. In diesem Seminar bieten wir einen differenzierten Blick auf das Land, beispielsweise auf die politische Situation, die Konsequenzen landwirtschaftlicher Großinvestitionen und den Umweltschutz.

Foto: Vezofischer Madagaskar© alexjaus 

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Lesetipps zum Seminar

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06.12.2012: Malawi between internal factionalism and external pressure - Coping with critical junctures, Leipzig

06.12.2012: Malawi between internal factionalism and external pressure - Coping with critical junctures, Leipzig

Sehr geehrte Afrikainteressierte,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

Donnerstag, 6. Dezember 2012 um 15.00 - 18.00 Uhr, Centre for Area Studies (CAS) Universität Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109 Leipzig

Thema: Graduiertenkolleg »Bruchzonen der Globalisierung« Workshop: Malawi between internal factionalism and external pressure - Coping with critical junctures

Introduction and Moderation: Prof. Ulf Engel (University of Leipzig, Spokesperson DFG Research Training Group “Critical Junctures of Globalization”)

Speaker:
Dr. Martin Ott (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ); previously GTZ Forum for Dialogue and Peace Malawi)
Dr. Thorsten Clausing (Federal Foreign Office of Germany, Division for Southern Africa, Great Lakes Regions and Regional Organisations)

Discussant:
Samson Lembani (PhD Fellow, Institute of Development Research and Development Policy, Ruhr Universitaet Bochum; and Konrad Adenauer Foundation Malawi, tbc)

© juan35mm - Fotolia.com

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16.-18.11.2012: Ressourcen - Menschen - Rechte: Konsequenzen der Rohstoffausbeutung in Mosambik, Berlin

16.-18.11.2012: Ressourcen - Menschen - Rechte: Konsequenzen der Rohstoffausbeutung in Mosambik, Berlin

Wochenendseminar am 16.-18. November 2012 , WannseeFORUM, Berlin:

Ressourcen - Menschen - Rechte: Konsequenzen der Rohstoffausbeutung in Mosambik

Immer mehr Land wird in Mosambik an internationale Konzerne aus dem Bergbau-, Energie- und Tourismussektor vergeben. Gleichzeitig leben 80% der Mosambikaner/innen von der Subsistenzlandwirtschaft. Passen diese Entwicklungen mit den Zielen einer gerechten und nachhaltigen Entwicklung sammen? Werden die bürgerlich-sozialen sowie die wirt-schaflichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte eingehalten bzw. tragen die Projekte vielleicht sogar zu deren Umsetzung bei? Das Seminar gab eine Einführung zur Situation der Menschenrechte in Mosambik, um dann anschließend die internationalen Verflechtungen und menschenrechtlichen Verpflichtungen von Unternehmen und Staaten anhand von konkreten Beispielen zu beleuchten.

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29.06.2012: "Speed-Dating" with african Diplomats, Berlin

29.06.2012: "Speed-Dating" with african Diplomats, Berlin

Freitag, 29. Juni 2012, 18:00-19:45 Uhr ins Europafoyer, Auswärtiges Amt, Berlin

Thema: “SPEED-DATING” WITH AFRICAN DIPLOMATS

Anlass sind AA-Lehrgänge für Diplomaten aus Afrika und Südsudan, im Rahmen derer interkultureller Dialog gefördert und gepflegt wird. Ziel der Veranstaltung war es, einen Austausch zwischen den Diplomaten und der Zivilgesellschaft herzustellen. 22 Diplomaten stellten beim Speed Dating Termin ihre Länder vor.

So hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, diese Länder näher kennenzulernen und Informationen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen in Afrika aus erster Hand zu erhalten.

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10.05.2012: Männersache? Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in Südafrika, Berlin

Liebe Afrikainteressierte,

die Heinrich-Böll-Stiftung und die Initiative Südliches Afrika INISA e.V. laden ein:

Donnerstag, den 10. Mai 2012, um 19.00 Uhr ins Berliner Büro der Heinrich-Böll-Stiftung
Beletage, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Thema: Männersache?! Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in Südafrika - Filmvorführung und Diskussion

Referent: Dean Peacock (Geschäftsführer, Sonke Gender Justice Network, Südafrika)

Moderation: Eva Range, Vorstandsmitglied INISA e.V., Deutschland

Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein drängendes Problem in Südafrika. Auch die als geschlechtergerecht geltende Verfassung sowie die 1998 und 2007 erlassenen Gesetze zur Gewaltproblematik (South African Domestic Violence Act und Sexual Offenses Act) haben daran bislang wenig geändert. Jüngeren Studien zufolge haben etwa allein in der Provinz Gauteng drei Viertel der befragten Männer in ihrem Leben bereits Gewalt gegen Frauen ausgeübt. Gut die Hälfte der weiblichen Befragten wurde Opfer männlicher Gewalt.


Eine im September 2011 von der südafrikanischen Polizei veröffentlichte Statistik belegt, dass zwischen März 2010 und März 2011 durchschnittlich sieben Frauen pro Tag ermordet wurden; etwa die Hälfte davon durch ihre Partner. Im selben Zeitraum wurden 89.956 Überfälle auf Frauen registriert (247 pro Tag) und 56.272 Vergewaltigungen (154 pro Tag). Schätzungsweise 5,2 Millionen Südafrikaner/innen lebten 2009 mit HIV und Aids – ein Prozentsatz, der weitreichende Folgen für die Gesellschaft hat. Frauen in gewaltbelasteten Beziehungen gelten hier als besonders gefährdet.

Die Aktivist/innen der 2006 gegründeten Nichtregierungsorganisation „Sonke Gender Justice Network“ in Kapstadt beschreiten einen innovativen Weg, um gegen geschlechtsspezifische Gewalt und die Verbreitung von HIV/Aids vorzugehen. Sie arbeiten gezielt mit Männern, um deren Einstellung zu verändern und sie als aktive Befürworter für gerechte Geschlechterbeziehungen zu gewinnen. Dabei beschränkt sich die Arbeit von „Sonke“ längst nicht mehr nur auf Südafrika, sondern erstreckt sich auch auf andere afrikanische Länder.

Dean Peacock ist Mitbegründer und Geschäftsführer des „Sonke Gender Justice Network“. Zudem arbeitet er für das internationale Netzwerk „MenEngage“ und ist Mitglied in einem Beraterkreis zu Gender-Fragen für den UN-Generalsekretär. Er präsentiert den Dokumentarfilm "Can’t Just Fold Your Arms" zur Geschichte des Sonke Gender Justice Network, für den ein Filmteam junge und alte Aktivist/innen von Sonke zwei Jahre lang bei ihrer Arbeit in den Townships und ländlichen Gemeinden in Südafrika begleitete. Im Anschluss an die Filmvorführung bietet die Veranstaltung Gelegenheit, auf den Ansatz des „Sonke Gender Justice Network“, die aktuelle Situation in Südafrika und die Arbeit auf dem afrikanischen Kontinent einzugehen.

Sprache: Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Kontakt und Information:

Nicola Egelhof
Referat Afrika
Heinrich-Böll-Stiftung
T 030 285 34 -345
egelhof@boell.de

Eva Range
INISA e.V.
range@inisa.de

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Einladung Download

Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Tonund Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nichtöffentliche Zwecke gemacht werden können.

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