Veranstaltungen des Berliner Afrikakreises

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27.01.2009: Social Protection in Africa – New Ways out of Poverty? Berlin

Liebe Afrikainteressierte,

hiermit möchten wir Sie sehr herzlich zu unserem nächsten Treffen am 27. Januar 2009 um 19:00 Uhr im Afrikahaus, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße) einladen.

Thema: Social Protection in Africa – New Ways out of Poverty?

Referenten:
Dr. Matthias Rompel (Leiter des GTZ Kompetenzfeldes Soziale Sicherung, Eschborn)
H.E. Souwabo E. Funde (Südafrikanischer Botschafter, Berlin), angefragt

Moderation: René Gradwohl (INISA)

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08.12.2008: Die neue Friedens- und Sicherheitsarchitektur der Afrikanischen Union (AU), Berlin

Liebe Afrikainteressierte,

hiermit möchten wir Sie sehr herzlich zu unserem nächsten Treffen am 8. Dezember 2008 um 19:00 Uhr im Afrikahaus, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße) einladen.

Thema: Die neue Friedens- und Sicherheitsarchitektur der Afrikanischen Union (AU)

Referent: Prof. Dr. Ulf Engel (Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig, Autor des
GIGA Focus Afrika „Mühseliger Aufbau: Frieden und Sicherheit in der AU“)

Diskutanten:
Dr. Michael Feiner (Stellv. Leiter des Referats 320, u.a. zuständig für südliches Afrika und Afrikanische Union, Auswärtiges Amt)
Christian Schnurre (GTZ, Berlin, bis vor kurzem Leiter des Projekts Förderung der Afrikanischen Union im Bereich Frieden und Sicherheit, Addis Abeba)

Moderation: Dr. Sebastian Seedorf (INISA, Berlin)

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13.11.2008: Die Konflikte und das „erfolgreiche Scheitern“ der Staaten am Horn von Afrika, Berlin

Liebe Afrikafreunde,

hiermit möchten wir Sie sehr herzlich zu unserem nächsten Treffen am 13. November 2008 um 19:00 Uhr im Afrikahaus, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße) einladen.

Thema: Die Konflikte und das „erfolgreiche Scheitern“ der Staaten am Horn von Afrika

Referentinnen:
Dr. Annette Weber (SWP - Stiftung Wissenschaft und Politik)
Dr. Uschi Eid (MdB, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss)

Moderation: Frank Zelazny (SID - Berlin)

Das Horn von Afrika ist eine der konfliktreichsten Regionen des afrikanischen Kontinents: Vom Dafur - Konflikt, über den Bürgerkrieg in Süd Somalia/South-Central Somalia, diversen Grenzscharmützeln und ethnischen Konflikten – alle Länder dieses Raumes sind mittel- oder unmittelbar in gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt.

Dabei wird in der Debatte über die Ursachen der kontinuierlichen Instabilität des Horns häufig die Schwäche staatlicher Strukturen als Erklärungsmuster herangezogen. Der Staat sei zu schwach, öffentliche Güter bereitzustellen, insbesondere das öffentliche Gut Sicherheit. Dementsprechend werden Strategien ausgearbeitet und Handlungsempfehlungen ausgesprochen, die auf eine Stärkung staatlicher Strukturen abstellen.

Unser Gast Frau Annette Weber von der Stiftung Wissenschaft und Politik hält diesen Annahmen einen radikalen Perspektivwechsel entgegen: Die Erosion staatlicher Strukturen in den Ländern des Horns von Afrika sei kein Unvermögen sondern eine intendierte Machtstrategie von Regierungseliten, ein „erfolgreiches Scheitern“ im Sinne des „listigen Staates““. Während internationale und lokale Hilfsorganisationen staatliche Kernfunktionen übernehmen und Friedenssoldaten der AU und der UN versuchen, das öffentliche Gut Sicherheit bereitzustellen, investieren die Regierungseliten ihre freien Ressourcen in den Aufbau von bewaffneten Einheiten, welche oppositionelle Gruppen nach dem Prinzip von „Teile und Herrsche“ bekämpfen oder gegeneinander ausspielen.

Zudem wird der Kampf der Opposition gegen die Zentralregierungen in die bewusst vernachlässigten ländlichen Peripherien ausgelagert, um die Macht des „Hauptstadtstaates“ zu konsolidieren. In dieser Gemengelage bilden sich neue nichtstaatliche Gewaltakteure (Gewaltoligarchen, Warlords, ethnische Milizen, Reitermilizen uvam.) heraus, die zusammen mit Regierung und NGOs von den erzeugten lokalen Konflikten profitieren und diese entsprechend weiter perpetuieren.

Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion mit Uschi Eid und Annette Weber über diesen Sichtwechsel; dessen mögliche Konsequenzen für gängige Vorstellungen von Staatlichkeit und mögliche Strategiewechsel der Protagonisten der internationalen Gemeinschaft.

Wir hoffen auf eine spannende Diskussion und würden uns über Ihr Interesse freuen.

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Peter Waller
SID Berlin
peterwaller@t-online.de
www.sid-berlin.de

René Gradwohl
INISA e.V.
gradwohl@inisa.de
www.inisa.de

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01.10.2008: Südafrikas Politik gegenüber Afrika: Hegemon oder Partner? Berlin

Liebe Afrikafreunde,

hiermit möchten wir Sie sehr herzlich zum nächsten Treffen des Berliner Afrikakreises am Mittwoch, den 1. Oktober 2008 um 19:00 Uhr im Afrikahaus, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße) einladen.

Thema: Südafrikas Politik gegenüber Afrika: Hegemon oder Partner?

Referentin: Dr. Elizabeth Sidiropoulos (Direktorin des South African Institute of International Affairs, SAIIA)

Kommentar: H.E. Souwabo Eddie Funde (südafrikanischer Botschafter in Berlin), angefragt

Moderation: Prof. Dr. Peter Waller (FU-Berlin, SID)

Afrika hat seit 1994 eine sehr positive wirtschaftliche und politische Entwicklung zu verzeichnen. Das
Post-Apartheid Südafrika als mit Abstand größte Wirtschaftsmacht hat dabei eine wichtige Rolle gespielt, konnte seine eigenen politischen Interessen wie den ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat bei den afrikanischen Partnern jedoch nicht durchsetzen.

SAIIA hat sich in vielen Studien mit der Rolle Südafrikas in Afrika befasst sowohl was die Effekte der südafrikanischen Investitionen als auch der südafrikanischen Vermittlungen in politischen Konflikten betrifft. Frau Sidiropoulos als Direktorin dieses renomierten Instituts kann deshalb fundiert Stellung nehmen zu Fragen wie:

- Welche Wirkung hatte die bisherige Außenpolitik auf die afrikanischen Länder
- Warum stoßen südafrikanische Investitionen in vielen Ländern auf politischen Widerstand
- Wie könnte eine alternative Außenpolitik in der Nach-Mbeki Ära aussehen?

Wir freuen uns sehr darauf wichtige Ergebnisse der Arbeit von SAIIA kennen zu lernen und über
mögliche Politik-Alternativen zu diskutieren

Die Veranstaltung findet in Englischer Sprache statt.

Mit den besten Grüßen,

Prof. Dr. Peter Waller
SID Afrikakreis

Dr. Hardy Ostry
Leiter Leiter Team Afrika/Nahost Vorsitzender
Konrad-Adenauer-Stiftung

René Gradwohl
Initiative Südliches Afrika INISA e.V.

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08.07.2008: NEPAD und der African Peer Review Mechanism - Motor afrikanischer Reformpolitik? Berlin

Liebe Afrikafreunde,


hiermit möchten wir Sie sehr herzlich zu unserem nächsten Treffen am Dienstag, den 8. Juli 2008 um 19:00 Uhr im Afrikahaus, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße) einladen.

Thema: NEPAD und der African Peer Review Mechanism - Motor afrikanischer Reformpolitik?

Referent: Klaus Brückner, Ehemaliger Leiter des SPAI-Programms (Support for Pan-African
Institutions, Pretoria) und neuer Leiter des GTZ Büros Berlin

Diskutanten:
Dr. Stefan Mair, Forschungsdirektor und Mitglied der Institutsleitung, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
VLR Dr. Michael Feiner, stv. Leiter des Ref. Südl. Afrika im AA und zuständig für NEPAD, Berlin (angefragt)

Moderation: Rene Gradwohl (INISA)

Schon vor zwei Jahren hatten wir im Afrikakreis eine sehr interessante Diskussion über NEPAD (New Partnership for Africa’s Development). Inzwischen haben sich eine Reihe von Ländern dem APRM (African Peer Review Mechanism) mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen unterzogen und hat sich der Wirtschaftsboom in vielen Reformländern fortgesetzt. Andererseits hat gerade in letzter Zeit die NEPAD-Strategie des „good governance“ heftige Rückschläge erlitten. Mit dem jüngsten Ausscheiden des alten geschäftsführenden Direktors verbinden sich nun Hoffnungen, dass NEPAD zukünftig eine noch gewichtigere Rolle im afrikanischen Reformprozess übernimmt. Wir wollen hinterfragen, welche
Fortschritte in den letzten Jahren erzielt wurden und vor welchen Herausforderungen sowohl NEPAD als auch APRM stehen.

Herr Klaus Brückner kann dazu bestens Auskunft geben, da er in den letzten Jahren für die GTZ im Auftrag des BMZ das SPAI-Programm zur Unterstützung von NEPAD und APRM vor Ort in Südafrika leitete.

Wir freuen uns darauf, diese Fragen gemeinsam mit Ihnen zu diskutieren.

Mit den besten Grüßen,

Prof. Dr. Peter Waller
www.sid-berlin.de

René Gradwohl
www.inisa.de

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